Wenn ein Jahr sich verabschiedet hat und ein neues an die Tür klopft, steht etwas Großartiges an: Das Ersinnen guter Vorsätze. Vieles wurde aufgeschoben, aber nun ist es soweit. Und vielleicht hofft man, dass die Kraft des Moments zusätzliche „magische“ Kräfte verleiht. Womöglich ist das sogar so.

Gleichzeitig kann ich mich jedoch des Gefühls nicht erwehren, dass diese Hoffnung trügerisch ist. Denn könnte man mit neuen Vorsätzen nicht auch zu jedem anderen (und vielleicht sogar geeigneteren) Zeitpunkt starten?

Ich glaube, das Neue zu beginnen, ist wichtiger denn je. Im Alltag sind wir so eingenommen von unseren Pflichten und Aufgaben, dass kaum die Zeit zu bleiben scheint. Paradoxer- und schmerzhafterweise fällt das eigene Neue umso mehr zurück, je mehr wir mit Neuem bombardiert werden. Das Neue unserer Umwelt (beruflich wie privat) belastet die eigenen Vorhaben mittlerweile in einem für viele unerträglichem Maße.

Wie atemberaubend wäre es, wenn wir die Freiheit hätten, selbstbestimmt Neues anzugehen und umzusetzen. Meine Kollegen und ich haben uns in den letzten Jahren intensiv mit der Umsetzung des Neuen befasst (Neudeutsch Change-„Management“). Dabei haben sich zwei zentrale Ansätze herauskristallisiert: zielgerichtete Aha-Erlebnisse und die Entwicklung eines Teams zur Mannschaft. Denn die richtige Erkenntnis und die richtigen Leute, beides zur richtigen Zeit, kann einem Vorhaben den entscheidenden Impuls geben.

Neues anzugehen ist, glaube ich, der Reiz des Lebens. Ist nicht jeder Anfang geeignet, Neues zu beginnen, der Anfang eines Monats, einer Woche oder eines Tages?

Die SYMBIONT Group wünscht Ihnen ein gutes und erfüllendes Jahr 2018!