Richtig knifflig wird es, wenn Organisationen komplexe Ziele in einem komplexen Umfeld erreichen wollen. Oft ist das beispielsweise bei der Digitalisierung, einer Unternehmensintegration, einem Kulturwandel oder einer Wachstumsstrategie zu beobachten.

Hier sind drei untrügliche Anzeichen für diese doppelte Komplexität:

  • Ansonsten bewährte Vorgehensmodelle, Roadmaps und andere Management-Tools scheinen nicht so richtig zu greifen. Es herrscht eine Uneinigkeit, die sich nicht wie gewohnt konstruktiv auflöst.
  • Die Beteiligten gehen mit dieser Ambivalenz individuell unterschiedlich um und beeinflussen und überraschen sich dabei gegenseitig.
  • Die Umsetzung stagniert oder ist zu langsam. Eventuell beauftragte Beratungs- bzw. Trainingsprojekte bleiben hinter den Erwartungen zurück.

Die doppelte Komplexität hat die Organisation in Neuland geführt. Dort gilt das eigene Erfahrungswissen, auch das von Beratern, nur noch bedingt. Man agiert in der Pioneering-Zone (siehe Abbildung oben). Was tun? Hier sind drei konkrete Vorschläge:

Wenn die See auch noch so stürmisch wird, jeder Skipper weiß: auf die eigene Mannschaft muss man sich verlassen. Stärken Sie diese, wie im Sport üblich, mit einem Coaching. Beziehen Sie alle beteiligten Teams mit ein und formen Sie eine Mannschaft von Teams.

Setzen Sie auf kraftvolle Aha-Erlebnisse. „Aha – das ist etwas Neues“, nur so können Sie dem Neuland, im Sinne von Watzlawick, eine Lösung 2. Ordnung entgegensetzen, ein Vorgehen, das „groundbreaking“ oder „weg-brechend“ wirkt und Neuland in bekanntes Terrain umwandelt.

Setzen Sie Aha-Erlebnisse sogleich in konkrete Chancen um und institutionalisieren Sie den Pioneering- Zyklus aus zielgerichteten Aha-Erlebnissen mit anschließender Chancenwahrnehmung.

Bitte kontaktieren Sie uns für ein persönliches Gespräch. Wir freuen uns von Ihnen zu hören.

Ihr Thomas Schulte & Hans Peter Wimmer