„Das haben andere so entschieden.“ „Das ist politisch so gewollt!“ – Aussagen, die man immer wieder hört. Manchmal wurde ein Budget gekürzt und ein Vorhaben auf unbestimmte Zeit verschoben. Manchmal wurde man einfach nur ausgebremst durch Zeitmangel anderer bzw. unterschiedlicher Prioritäten. Warum? Keine Ahnung, spielt auch keine Rolle. Denn es ist Politik. Punkt. Politik: Etwas, das von „oben“ kommt, etwas, das man nur akzeptieren kann, etwas, das ziemlich frustrierend ist und bei dem man sich schnell eine blutige Nase holen kann.

Merkwürdig ist nur: Es geht nicht nur Ihnen so. Egal wo meine Kunden und Gesprächspartner in der Unternehmenshierarchie tätig sind, alle müssen politische Entscheidungen akzeptieren, der eine vom Chef, der andere vom Aufsichtsrat oder vom Kollegen.

Nun – müssen wir wirklich? Oder haben wir uns vielleicht nur zu sehr an diese Situation gewöhnt und hinterfragen sie nicht mehr? Diese Problematik hat mich eine ganze Weile beschäftigt. Dann, eines Morgens auf der Autobahn, in einem Stau: Fahren, bremsen, fahren, bremsen – es geht zwar voran, aber nicht so schnell, wie man gerne möchte. Da kam mir die „Erleuchtung“: Stopp & Go auf der Straße ist wie „Politik“ in Unternehmen. Hier wie dort bremst man sich gegenseitig immer wieder aus und sieht doch die Ursache immer bei einem anderen (dem „Vordermann/frau“).
Dabei müssten doch alle „nur“ gleichzeitig losfahren. Natürlich auch in die gleiche Richtung. Alle müssten dann ihren Fahrstil etwas anpassen. Der eine etwas weniger Spurwechsel, der andere vielleicht schneller anfahren. Und natürlich bräuchten alle einen Impuls von außen, ähnlich dem einer variablen Verkehrsanzeige, damit man weiß, wann und wie man losfahren soll. Dann wäre in der Tat der Stopp & Go ganz schnell auflösbar. Warum sollte das nicht auch in Unternehmen funktionieren?
Das Problem ist doch, dass sich die Menschen in Organisationen gegenseitig immer wieder „aufhalten“. Selten fahren alle gleichzeitig los. Selten in die gleiche Richtung und selten werden sie dabei unterstützt, den eigenen „Fahrstil“ anzupassen. Feedback von außen – im Sinne einer variablen Verkehrsanzeige – gibt es ohnehin kaum.
Genau dafür bietet die Symbiont Group Organisationscoaching an. Gemeinsam und unterstützt durch Coaching lassen sich auch anspruchsvolle Veränderungen bewirken, beispielsweise Stress-/Konfliktreduktion oder die Umsetzung einer Krisenstrategie.